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Nähen mit Sweatstoff:

Lieblingsgewebe für Kinderkleidung

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Klassischer Sweatstoff ist einer der beliebtesten Stoffe im Bereich Freizeit- und Alltagskleidung, denn er begeistert durch Vielseitigkeit und Strapazierfähigkeit. Dank seiner vielen positiven Eigenschaften gehört er auch bei Näharbeiten für Kinder zu den angesagten Favoriten.

Was ist Sweatshirtstoff?

In der Regel besteht Sweat aus 95% Baumwolle mit 5 % Elasthananteil, was für hohen Tragekomfort und Elastizität sorgt. Er wird genau wie Jersey maschinell gestrickt oder gewirkt und zählt zur Maschenware. Sweatstoff besitzt einen eingearbeiteten Futterfaden auf der Innenseite, der für Wintersweat angeraut wird und dem Stoff wärmende Eigenschaften verleiht. Sind die kleinen Schlingen auf der Rückseite sichtbar, handelt es sich um nicht angerauten Stoff, sondern um Sommersweat, der auch French Terry genannt wird. Dieser Stoff ist leicht zu nähen und daher anfängertauglich. Er eignet sich gut für Kleider, da er etwas dehnbarer ist als Winterstoff. Diesen verwendet man hauptsächlich für locker sitzende Kleidungsstücke wie Sweater, die gemütlich sind und warm halten sollen. Beide Materialien können Schweiß aufsaugen sowie Feuchtigkeit nach außen transportieren und sind dadurch sehr hautfreundlich. Eine der schönsten Eigenschaften von Sweat: Er kann problemlos mit unseren Bügelbildern verziert werden.

Wer hat den Stoff erfunden?

Sweat ist das englische Wort für Schwitzen, Shirt bedeutet Hemd. Das beschreibt genau die Funktion, die der Stoff ursprünglich hatte: Er sollte vor allem Schweiß aufsaugen. Bereits in den 1920er Jahren stellte man in den USA Pullover aus Sweatshirtstoff her, die Sportler nach der Aufwärmphase vor dem Auskühlen schützen sollten. Sie wärmten und verringerten damit das Verletzungsrisiko. Als Ersatz oder Ergänzung zum Trainingsanzug waren sie sehr gut geeignet. Gut 40 Jahre später hielt der Stoff als Sweater Einzug in den College-Alltag. Heute wird er weltweit geliebt und von allen Generationen getragen.

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Wie wird Sweatmaterial richtig verarbeitet?

Da Sweatshirtstoff weniger elastisch ist als Jersey, können ihn auch Anfänger und Anfängerinnen leichter verarbeiten. Hierfür wird immer eine Jersey-Nadel (Stretch-Nadel) verwendet. Ihr Kopf ist leicht abgerundet und sucht sich quasi ihren Weg durch die Masche, während sich eine Standard-Nähmaschinennadel mehr oder weniger durch den Stoff stanzt. Dadurch können unschöne Löcher entlang der Naht entstehen. Die Dicke der Nadeln sollten Sie der Stoffdicke anpassen. Für Sweatstoffe eignen sich Nadeln mit einer Stärke zwischen 75 und 80 am besten. Damit die Stoffelastizität erhalten bleibt, ist ein dehnbarer Stich zu wählen. Mit der Standard-Nähmaschine verwenden Sie am besten den Gradstich mit einer Zwillingsnadel oder den Zickzackstich mit einer flachen Nadel. Wer eine Overlock-Maschine besitzt, kann in einem Arbeitsgang zusammenzunähen, versäubern und exakt abzuschneiden. Die Näharbeiten sind auch schnell fertig, da der Stoff nicht versäubert werden müssen. Anders als bei Jersey rollen sich die Kanten kaum auf und fransen nicht aus. Wer dennoch versäubern möchte, wählt einen schmalen, bei dicken Stoffen einen breiteren Zickzackstich.

So pflegen Sie Sweatshirts & Co. richtig

Sweatstoff ist zwar relativ pflegeleicht, darf aber nicht zu heiß gewaschen und zu intensiv geschleudert werden, da er sonst seine Elastizität verliert. Damit ein Sweatpulli beim Trocknen seine Form behält, können Sie ihn auf einen Handtuch auslegen. Waschen Sie Sweatshirts vor dem ersten Tragen, sodass Appretur und Farbüberschüsse herausgespült werden. Das Ausbluten von Farbe können Sie auch verhindern, indem Sie den Stoff in Essigwasser in (Essig und Wasser im Verhältnis 1:2) tauchen.

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Fazit

Ob Jogginghosen, Kapuzenpullis oder Kleider, Sweatstoff ist bequem, kuschelig und anschmiegsam, also ein richtiger Wohlfühlstoff. Dank seiner leichten Handhabung und positiven Materialeigenschaften ist dieser Baumwollstoff ein Evergreen. Kein Wunder, dass er bei Groß und Klein hervorragend ankommt. Als Nähanfängerin sollten Sie dennoch lieber mit einem kleinen Projekt starten. Dann ist Ihnen das Erfolgserlebnis sicher.

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